Kulturelle Bildung & Methoden Workshops für Lehrende

Kreativität und ästhetische Forschung ermöglichen Meinungsbildung und deren Veräußerung. Eine Stimme zu haben wird zu immer wichtigeren Gut, zum essenziellen Bestandteil unseres Zusammenlebens. Kunst kann fragen, stärken, verunsichern, lieben und mitnehmen.

Aktuelle Methodenworkshops & Angebote

Richtet sich an: alle Pädagog*innen und Multiplikator*innen im Bereich Kunst, Theater und kulturelle Bildung

Dauer:
zwischen 6h – 16h

Bereits in Kooperation mit: Thüringen Institut für Lehrerfortbildung,
Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg
LAG Berlin

In den letzten Jahren mehren sich Jugendinszenierungen an der Schnittstelle zur Performance, zum Tanz oder Video rasant. Verschiedenste Ausdruckssprachen sind frei und ungezwungen im Einsatz. Die Ergebnisse mehr und mehr performativ, die Bilder eindringlich, die Spieler*innen körperlich präsenter und die Spielsituationen verdichtet. Gleichzeitig erscheint Performance Kunst auch immer häufiger im Lehrplan und gewinnt somit stark an Bedeutung.

In „Stell es hin. Sag’s. Verschwinde.“ werden Methoden aufgezeigt und ausprobiert, die den Zugang zur performativen Gestaltung eröffnen. Durch unterschiedliche Spielformate, Experimente, Übungsreihen und Präsentationssituationen werden hierfür verschiedene Mittel ausprobiert und auf ihre Anwendbarkeit auf zeitgenössische Theaterformate getestet.

Darüber hinaus geht es aber vor allem um die Methodik und Didaktik in der Vermittlung, also auch um die Reflexion der selbst getesteten Übungen.

Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.

Richtet sich an:
Junge Menschen ab 14 Jahren, sowie Pädagog*innen, Studierende, Multiplikator*innen in den Bereichen Kunst, Theater, kulturelle
Bildung und Forschung

Dauer:
zwischen 6h – 16h

Geeignet als ästhetisches Forschungsprojekt

Theater muss nicht immer Bühne sein und Text nicht immer Sprache. Wir als Theatermacher*innen haben die Freiheit, das Publikum an Orte zu führen und Plätze zu zeigen, die sie vielleicht so noch nie gesehen haben, die es so vor dem Stück noch gar nicht gab.

Genau dies wollen wir in diesem Workshop ganz praktisch erproben und dafür verschiedenste Ideen und einfache Werkzeuge ausprobieren. Dabei wird es spannend zu erfahren, wie viel der Ort, an dem wir spielen, uns vorgibt und bereichert. Wenn wir genau hinsehen, vielleicht sogar hinhören, kann der Spielort zu Text werden. Text, den man beschreiben, verändern, verschlüsseln und sogar verschicken kann.

Vom „Site-Specific-Theater“ bis hin zum „Unsichtbaren Theater“ wollen wir zeigen und erleben, wie Impulse, Gegebenheiten, Fantasien, Konventionen sich auf das Spiel auswirken und welche szenischen Ergebnisse und performative Ausdrucksweisen damit möglich sind.

Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.

Richtet sich an:
Junge Menschen ab 14 Jahren, sowie Pädagog*innen, Studierende, Multiplikator*innen in den Bereichen Kunst, Theater, kulturelle
Bildung und Forschung

Dauer:
zwischen 6h – 16h

Geeignet als ästhetisches Forschungsprojekt

Wie Fotos und Dokumentationen zeigen: Alle Menschen flüchten gleich, überall auf der Welt, zu jeder Zeit!

Jeder Mensch, der flüchtet, bewegt sich auf zwei Beinen, hat zwei Arme und trägt, was seine körperliche Konstitution zulässt; in den Händen, auf dem Rücken, auf dem Kopf. Auch die Gründe zur Flucht gleichen sich oft, es sind geopolitische, ökonomische, ökologische oder soziale.

Migration ist ein Ur-bewegung und nicht erst seit den letzten Jahren aktuell. Daher soll dieser Workshop dem Flüchten dienen. Er soll sich mit dem Phänomen des Fliehen in all seinen Facetten beschäftigen, mit Fluchtgeschichten und Gründen genauso wie mit körperlichen Flucht-Bewegungen, mit Ritualen, mit Innen- und Außenräumen, mit Karten, Grenzen, mit dem „Dazugehören“ und dem „Ausgeschlossen sein“.

Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.