
Kreativität und ästhetische Forschung ermöglichen Meinungsbildung und deren Veräußerung. Eine Stimme zu haben wird zu immer wichtigeren Gut, zum essenziellen Bestandteil unseres Zusammenlebens. Kunst kann fragen, stärken, verunsichern, lieben und mitnehmen.
Aktuelle Workshops & Angebote
Abwesenheit ist ein Ort – zum performativen Gestalten biografischer Spuren

Richtet sich an:
Junge Menschen ab 14 Jahren, sowie Pädagog*innen, Studierende, Multiplikator*innen in den Bereichen Kunst, Theater, kulturelle Bildung und Forschung
Dauer:
zwischen 6h – 16h
Geeignet als ästhetisches Forschungsprojekt
Abwesenheit ist ein Ort, ein Haus, die Welt aus der wir stammen. Und hier wohnen sie auch noch die abwesenden Väter, die Gegangenen, die Gestorbenen, Bedachten und das seit vielen Generationen. Ein Ort, zu dem auch wir eines Tages hin zurückkehren werden. Doch bis dahin sind es ihre Echos und die spurenhafte Stille, die sich in uns anreichern wie sepiafarbene Denkmäler. Wir alle wissen um sie, erahnen ihre Erschütterungen im Leben und bauen schlafwandlerisch unserer eigenen Türen und Fenster nach ihnen um. Ihnen zu begegnen scheint unumgänglich, ihre Echos zu beantworten wahrhaftig.
Daher versteht sich „Abwesenheit ist (d)ein Haus“ als eine sinnlich-performative Spurensuche der eigenen und uns umgebenen Echobewegungen und ihren Geschichten. Zwischen Verkörperung und Aktivierung, zwischen Gehörtem und Ausgesprochenem, zwischen Bewegung und Starre wollen wir beispielsweise fragen: Ist Abwesenheit ein verlässliches Haus? Welchen biografischen Spuren und ästhetischen Recherchen können wir folgen, um dorthin zu gelangen? Mit wem machen wir uns auf den Weg und wer wartet schon dort?
Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.
Gedanken zum Verschwinden | Performance Workshop

Richtet sich an:
Junge Menschen ab 14 Jahren, Pädagog*innen, Multiplikator*innen im Bereich Kunst, Theater und kulturelle Bildung
Dauer:
zwischen 6h – 16h
Projektwoche Schule
Inszenierungsprojekt
Geeignet als Projektwoche & Forschungsprojekt
Wir denken und fühlen in Bildern. Unser Alltag wird von Zeichen, Codes und Schildern bestimmt die uns überall begleiten. Fast jede Information ist mit etwas Visuellem verbunden. Warum: weil Visualität Realität schafft.
Was am Ende bleibt, ist die Erinnerung an Präsenz, an Bilder und Eindrücke. Diesen Ideen folgend begeben wir uns auf die Suche nach poetischen Bildern und Aktionen, die sich an der schmalen Grenze zwischen dem Sichtbaren und Zerfall bewegen.
Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.
Warum wir anfingen sprachlos zu werden | Performance Workshop

Richtet sich an:
Junge Menschen ab 14 Jahren, Pädagog*innen, Multiplikator*innen im Bereich Kunst, Theater und kulturelle Bildung
Dauer:
zwischen 6h – 16h
Projektwoche Schule
Inszenierungsprojekt
Geeignet als Projektwoche & Forschungsprojekt
Die gesprochene oder auch gesungene Sprache, wie wir sie kennen, wird immer mehr zum Krückstock und Pannenhelfer.
Was sollen wir auch sagen angesichts von Flüchtlingstoten, angesichts zunehmender rechter Gewalt auf den Straßen und den unaussprechlichen Geschehnissen in Ländern weit entfernt von uns.
Performance Kunst war schon immer politisch, war schon immer auch ein Übersetzungsmedium, um der Sprachlosigkeit entgegenzutreten, der eigenen Meinung Raum zu verschaffen. Äußerung ist Teilhabe und wenn das Wort versagt, dann wird der Körper zum Text, werden Objekte, Räume und Zuschauende zu verdichteten Situationen aufgeladen, getrieben.
Verstehen ist nicht notwendigerweise ein intellektueller Prozess, sondern ebenso ein emotionaler, basierend auf dem simplen Gefühl:
„Hier stimmt was nicht. Hör mir zu, sieh mich an. Lass uns zusammen kommen.“
Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.