
Kreativität und ästhetische Forschung ermöglichen Meinungsbildung und deren Veräußerung. Eine Stimme zu haben wird zu immer wichtigeren Gut, zum essenziellen Bestandteil unseres Zusammenlebens. Kunst kann fragen, stärken, verunsichern, lieben und mitnehmen.
Aktuelle Seminare & Angebote
Kollabieren ist wie Durst

Richtet sich an:
Studierende im Bereich Kunst, Theater, Kulturvermittlung und
Sozialwesen
Dauer:
Seminar bzw. Blockseminar
Bereits in Kooperation mit: Ernst Busch- Hochschule für Schauspielkunst, Universität zu Köln
ästhetisches Forschungsprojekt
Unzählige Demonstrationen rütteln an der kulturellen Selbstwahrnehmung und nationaler Identität junger Menschen. Die Schlagzahl von Protesten hat sich durch sozialer Netzwerke enorm erhöht und jeder Protest hat unterschiedliche Wurzeln.
Neben den klassischen, rein Bild basierten Trägern wie Postern, Karikaturen, Objekte, Kleidung, Farben etc., sind es vor allem die Aktionen, die für Aufmerksamkeit und Lebendigkeit der Proteste führen. Als hinlänglich bekannte Beispiele können der still stehende Mann auf dem Tahir Platz in Istanbul, die Reenactments der Französischen Revolution in den Straßen von Sofia oder auch die Aktionen der „Femen“ Gruppe herangeführt werden. Der menschliche Körper kann somit vielleicht als das letzte noch funktionierende Alarmsystem gelten. Er schlägt Alarm.
Basierend auf der künstlerischen Bildforschung von aktuellen Protestbewegungen soll eine visuell agierte bzw. auf Aktion basierte Bildsprache untersucht, entwickelt und selbst ausprobiert werden.
Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.