
Kreativität und ästhetische Forschung ermöglichen Meinungsbildung und deren Veräußerung. Eine Stimme zu haben wird zu immer wichtigeren Gut, zum essenziellen Bestandteil unseres Zusammenlebens. Kunst kann fragen, stärken, verunsichern, lieben und mitnehmen.
Aktuelle Workshops & Angebote
Die Decke der Zivilisation ist ja hauchdünn – Zur performativen Fragilitätsforschung

Richtet sich an:
Künstler*innen und Multiplikator*innen in den Bereichen Bildende Kunst, Theater, kulturelle Bildung und Forschung
Dauer:
zwischen 6h – 16h
Geeignet als ästhetisches Forschungsprojekt
„Die Decke der Zivilisation ist ja hauchdünn“, sprach Rainald Grebe und kommentierte den letzten Stromausfall in seiner Wohnung. Dies ist jetzt Jahre her und tatsächlich wird uns immer deutlicher, wie wenig “hauchdünn” bedeuten kann.
Die fragilen Grenzziehungen zwischen „Dem-da-Draußen“ und „Hier-drinnen“ zwischen Wahnsinn und Vernunft, zwischen Systemen und Ideologien zwischen dir und mir werden immer poröser und drohen sich aufzulösen. Es wird eine Fragilität spürbar, die sich bis in unsere Wohnzimmer hineinzieht und ihre Bruchlinien zeichnen sich deutlich ab: in unseren Körpern unserer Umgebung, unseren Beziehungen, Gewohnheiten und Stressmomenten, damit.
Daher soll sich dieser Workshop der Fragilität und dem Kippen widmen. Er soll sich mit diesem Phänomen in all seinen Facetten beschäftigen, mit den Fragen nach künstlerischem Handeln, die mich und andere Kippen lassen oder dies genau vermeiden, nach körperlichen Kippmomenten, nach Ritualen, nach Räumen, Seismografen, Grenzen.
Neugierig geworden – dann lass uns telefonieren oder schreibe mir eine Email.